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Stand: 23. 02. 2018

Märkische Oderzeitung, 23. 07. 2009

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Angermünder Fanfarenzug meldet sich in Lärm-Debatte zu Wort

Angermünde (ei/MOZ) Mit Verwunderung nimmt der Angermünder Fanfarenzug die Diskussion über die Lärmbelästigung bei Innenstadt-Festen zur Kenntnis.

„ Als Mitorganisator und Mitbegründer der Uckermärkischen Blasmusiktage erleben wir Jahr für Jahr die Freude und Dankbarkeit tausender Menschen, die an unserem Fest teilnehmen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Michael Kühl. Längst hätte sich die Veranstaltung einen Namen weit über die Grenzen Brandenburgs hinaus gemacht. Andere Städte beneideten Angermünde um das erreichte Niveau des Musikwettbewerbs und des Rahmenprogramms, unterstreicht er.

Laut Kühl steckt in der Vorbereitung der Blasmusiktage fast ein Jahr intensive Arbeit.

„ Umso unverständlicher, mit welcher Polemik die wenigen Gegner dieser Veranstaltung unsere Arbeit mit Füßen treten“, sagt er. „ Wie soll ich unseren jugendlichen Mitgliedern erklären, dass es eine Unterschriftensammlung gibt, die zum Ziel hat, ihr Fest, welches sie mit Stolz und Ehrgeiz vorbereiten, zu verbieten?“ Jedes Jahr werde den betroffenen Anwohnern im Vorfeld mitgeteilt, dass es zu einem erhöhten Geräuschpegel kommen kann. Zu einem vernünftigen Meinungswechsel sei es nie gekommen. Da werde sich lieber sofort beschwert, gefordert und eine Unterschriftensammlung gestartet.

Kühl vermutet nach eigenen Worten bei einigen Fest-Kritikern Streit um des Streites Willen.

„ Es wäre jammerschade und ein Armutszeugnis für unsere Stadt, sollte die Veranstaltung auf Grund weniger Leute beeinträchtigt, verlegt oder gar abgesagt werden“, betont er.

Und:“ Ich höre unsere Nachbarstädte schon laut lachen.“

 

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