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Stand: 23. 02. 2018

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04. 06. 2009

Mammut-Marsch durch Storkow

Angermünde Array

(MOZ) Der Angermünder Fanfarenzug absolviert über die Sommermonate traditionell viele Auftritte. Auch in diesem Jahr ist das so. "Am Pfingstsonntag führte uns unser Einsatzplan in die wunderschöne Kurmark zum 800. Geburtstag der Stadt Storkow", berichtet Vorstandsvorsitzender Michael Kühl.

Der Fanfarenzug musste früh aufstehen, um am großen Festumzug teilnehmen zu können. "Auch wenn es für einen Sonntag entsetzlich früh losging, war den Musikern unseres Vereins eine gewisse Vorfreude durchaus anzumerken", beschreit Kühl die Situation. Schließlich sah sich ein großer Teil der Leute doch seit geraumer Zeit das erste Mal wieder - studien-, arbeits- oder wohnungsbedingt.

Nach etwa eineinhalbstunden Stunden Fahrt erreichte der Fanfarenzug sein Ziel. "Der Dank gilt den zuverlässigen Kraftfahrern", unterstreicht Kühl.

Innerhalb der 56 Bilder des historischen Festumzuges bildete der Fanfarenzug das achte Bild, hinter der Reformation und vor dem 30-jährigen Krieg. "Tausende von teilweise begeisterten Zuschauer spendeten reichhaltigen Beifall und halfen uns somit, die Strapazen des aufkommenden Sommers zu ertragen", erklärt Kühl. Und der Fanfarenzug lernte: Storkow ist größer als von ihm vermutet. "Die Qualität unserer musikalischen Darbietungen in Storkow kann als sehr gut eingestuft werden, unter Berücksichtigung der aktuellen Probenverhältnisse vielleicht sogar noch höher", betont Kühl. Ziemlich erledigt ging der Fanfarenzug auf die Rückreise. "Wir hatten immerhin 90 Minuten Marsch inklusive Musizieren in den Knochen", sagt Kühl. Sein Dank gilt allen teilnehmenden Musikern und Betreuern, besonders den Organisatoren in Storkow.

Nun bereitet sich der Fanfarenzug auf die 17. Uckermärkischen Blasmusiktage in Angermünde vor. Es gilt, einen Pokal zu verteidigen. Das kommende Wochenende wird genutzt, um dem Klangkörper den letzten Schliff zu verpassen sowie das Wettbewerbsprogramm zu vervollkommnen. "Ich fordere alle Musiker zu Höchstleistungen auf", so Kühl.

 

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